Abu Dhabi Golfclub – Auf Martin Kaymers Spuren

Unsere Bewertung

6 Reisegolfer

Erklärung der Bewertungsskala

Der Abu Dhabi Golfclub wurde in Europa durch die seit 2006 stattfindende HSBC Golf Championship bekannt. Und in Deutschland speziell durch den Sieg von Martin Kaymer in 2008. Und 2010. Und 2011. Und so kam es schließlich auch, dass wir wir einen Sonntag im Dezember mit unseren Bags vor dem Clubhaus des Abu Dhabi GC standen.  Ende des Jahres hatten wir noch ein paar Tage Urlaub übrig und dachten uns, dieses Mal kann man auch in die Sonne fahren. Gesagt getan.

Alles hier war gut organisiert. Wir bekamen ein Ticket im Proshop und mit dem ging es dann erstmal in den Umkleidebereich. Der war schon klasse. Ich habe mich natürlich für den Schrank von Herrn Kaymer entschieden. Dachte mir, das sei passend… 🙂 Danach ging es dann mit unseren Tickets zum Caddymaster. Dort wartete die nächste Überraschung. Jeder bekam ein Abu Dhabi Golf Club Bagtag mit seinem Namen. Das Teil ist nun eine schöne Erinnerung an meinem Bag. Nach kurzem Einschlagen (natürlich mit Ballpyramide für jeden) ging es dann auf die Runde. Der Kurs war relativ leer und vor uns war alles frei. Glücklicherweise gelangen die Abschläge vor den Augen des Starters…

Der Platz war richtig gut. Mit 6800 Yards von Grün nicht zu lang und auch vom Design her gut gelungen. Meist waren die Landezonen durch Bunker verengt. Das passte auch von den kürzeren Abschlägen. Im Gegensatz zu den beiden anderen bekannten Plätzen in Abu Dhabi ist das Wasser hier nur in Form von Teichen vorhanden. Ich bevorzuge zwar den Meerblick, aber das hier war auch schön anzusehen. Ein wenig Probleme hatte ich mit den Grüns. Die waren mir manchmal zu groß. Dazu kam auch, dass diese anscheinende noch nicht ganz für das drei Wochen später stattfindende große Turnier  hergerichtet waren. Wir hatten beide das Gefühl, dass die Grüns manchmal zu unstet waren… Ist zum European Tour Event aber sicher anders. Meine Favoriten waren die 9 (das Par 4 in Richtung des Falken-Clubhauses) und die 12 (ein nettes Par 3. Vorne geschützt durch einen Teich und hinten durch eine Felsmauer, von der die Bälle sonst wohin springen). Selbstverständlich war der Platz optimal gepflegt.

Nach der Runde habe ich dann in aller Ruhe den tollen Nassbereich genutzt. Als ich mit dem duschen fertig war, hatte ein freundlicher Mitarbeiter meine Schuhe geputzt. Diese sahen nachher fast aus wie neu… Der gute Mann hat sein Trinkgeld verdient. Natürlich sollte ich auch erwähnen, dass der Snack im Clubhaus ganz vorzüglich war.

Fazit: Wer hier ist, muss unbedingt diesen Platz spielen.

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