Bad Bevensen

Unsere Bewertung

5 Reisegolfer

Erklärung der Bewertungsskala

An diesem Wochenende gab es wieder den fast schon traditionellen Saisoneröffnungsausflug der Senioren- u. Damenmannschaften meines Heimatclubs. Bin zwar weder Senior noch Dame, durfte aber als Gatte eines Mitglieds der Damenmannschaft wieder mal mit. Ziel war dieses Jahr Bad Bevensen.

Bad Bevensen wäre wohl ohne das Golfarrangement in der Amtsheide weniger mein Ziel. Bei einem Spaziergang am Samstagmorgen hatte ich das Gefühl, den Altersschnitt im Ort extrem nach unten gebracht zu haben. Naja. Vielleicht mach ich hier später ja auch mal Kur… Nun aber zum Platz an sich. Der Club wurde 1991 gegründet und man kann eigentlich sagen, der Club gehört dem Investor. Er spricht ja auch von „mein Golfplatz“. Es ist also kein klassischer Club, der irgendwann von Mitgliedern gegründet wurde. Das Clubhaus befindet sich auf dem Gelände eines landwirtschaftlichen Betriebes und „nebenan“ befindet sich u.a. auch eine Reithalle. Ich weiss es zwar nicht, aber ich vermute, auf dem Hof liegt der Ursprung des Ganzen.<

Um es vorwegzunehmen, der Platz ist gut, abwechslungsreich, fordernd und er hat oft etwas für’s Auge. Ich fand ihn sehr gut. Wenn man konstant spielte, war es gut möglich, sein Handicap zu spielen. Die Grüns waren noch nicht sooo toll. Um ehrlich zu sein, waren sie schrecklich. Ich gehe aber davon aus, dass sich das in den nächsten Wochen geben wird. Im Mai, Juni, wenn der Platz richtig im Saft steht, sind die Grüns sicher toll in Schuss. Und die Natur ist sicher noch etwas schöner, als sie so dort schon ist.

Beim Platzdesign war ich mir Anfangs nicht so sicher, ob sich hier ein Design-Beginner versucht hat und möglichst viele Hindernisse auf möglichst kleinem Terrain einzubauen. Oder ob jemand mit Bedacht heranging. Je mehr Löcher ich aber spielte, umso mehr wusste ich die Architektur des Platzes zu schätzen. Die Löcher wurden meist den natürlichen Gegebenheiten angepasst. Am besten gefielen mir die Löcher 5-7 (durch den Wald) und die Löcher 11-14 (ebenfalls im Wald). Die Löcher im „freien“ Gelände waren ok, aber für meinen Geschmack nicht „besonders“ genug. Mein persönlicher Favorit ist das Loch 5. Schönes Dogleg, bei dem das Fairway durch eine Waldschneise anzuspielen ist. Wenn man sauber geschlagen hat, hat man bei einem weiteren guten Schlag, das Grün getroffen und kann sich dann an seinen Putts erfreuen (oder auch nicht). Das Grün ist etwas erhöht und wenn man es sauber in der Mitte anpielt, kann nichts passieren. Guter Score ist bei gutem Spiel sicher. Aber auch andere Löcher hatten natürlich ihren Reiz. Und da denkt ja jeder anders. Also gibt es nur eins, für alle, die noch nicht dort waren. Hinfahren und ausprobieren. Es lohnt sich!

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