Riverwood Golf Club

Unsere Bewertung

6 Reisegolfer

Erklärung der Bewertungsskala

Eigentlich sind wir ja um diese Zeit nach Florida geflogen, um den Temperaturen in der Heimat zu entfliehen. Klappte bis zum Tag zuvor auch recht gut. Immer warm genug gewesen. Nur am Dienstag hat uns der Wettergott einen Streich gespielt. Schon beim frühen aufstehen (erste Startzeit war um 08.40 Uhr) und beim testen des Wetters (lohnt Frühstücken draussen?) kam der erste Rückschlag. Es kam bei mir die Frage auf, warum wir eigentlich nach Florida geflogen sind, wenn es hier morgens nicht viel wärmer als in Hamburg war. Aber was soll’s? Wir waren in Florida. Konnte nur wärmer werden. Also frühstücken und los.

Nachdem wir die Kontrolle bei der Einfahrt überstanden haben („Sir, may I please see a photo id-card?“), ging es zum Bagdrop. Tasche abgeben, Greenfee zahlen und los geht es. Was einen hätte stutzig machen sollen, war die Bekleidung des Starters. War ich in Florida oder Neufundland? Einige in unserer Gruppe hatten nur ein Polohemd mit. Da wurde einem schon beim Anblick kalt. Brrrrr. Aber einen gestählten Golfer aus Norddeutschland schreckt nichts wirklich ab. Und der Platz sah klasse aus. Also los.

Riverwood enttäuschte nicht. Tolles Design, gut gepflegt und herausfordernd. Was will man mehr. Score ist dann erstmal zweitrangig. Das viele Wasser führte dazu, dass ein Mitspieler eine neue Folge von 24 spielte (Anzahl verlorene Bälle im Flight). Aber selbst das störte nicht so. Es wurde irgendwann etwas wärmer, landschaftlich war es toll und die Spieler im Polohemd erinnerten sich nach einer Weile an die vergessenen Regenjacken im Bag. Also alles gut. Der Pitcher Bud und das leckere Essen nach der Runde entschädigte dann auch für die niedrigen Temperaturen. Es war also ein gelungener Golftag. Nur an den Strand wollte nachher keiner mehr. War zu kalt (19°C).

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