GC Beuerberg

Unsere Bewertung

6 Reisegolfer

Erklärung der Bewertungsskala

Endlich habe ich es mal geschafft. Es soll so viele tolle Golfplätze in Bayern geben, aber ich musste erst knapp 350 Plätze spielen, bevor ich eine Runde dort realisieren konnte. Anlass war ein Golf-Roadtrip durch Mitteleuropa. Um den Platz mit jemandem zu spielen, der sich dort auskennt, kontaktierte ich Timo Schlitz von Golf.de. Wir hatten letztes Jahr mal losen Kontakt. Er hatte meinen Reisegolfer-Blog bei NeoGolf.de vorgestellt. Im August/September führte Timo ein Projekt „30 Tage Golf“ durch. An einem dieser Tage spielten Nicole und ich nun also mit Timo in Beuerberg.

Der Club wurde 1982 gegründet und 1983 begann das Spiel auf dem von Donald Harradine designten Platz. Der Kurs ist im Voralpengebiet zwischen dem Starnberger See und Bad Tölz gelegen. Vor allem vom Clubhaus und den Bahnen 1 und 11 hat man bei guter Sicht tolle Aussichten auf die Alpen. Leider war es bei uns etwas diesig… Der Platz ist recht gut designed und bietet eine Menge Abwechslung. Man hat Inselgrüns (Loch 3 und 12), nette Par 3s (ich mochte die 11 und die 14) und ein paar anständige Par 5s. Der Kurs war also sehr gut, wenn man von den manchmal etwas langen Wegen vom Grün zum nächsten Abschlag absieht

Leider hat der Platz einen großen Nachteil. Den Boden. Beuerberg befindet sich größtenteils auf Moorboden. Toller Untergrund, wenn es lange trocken ist. Leider nicht so schön, wenn es mal etwas länger geregnet hat. Das war in diesem Sommer im Süden leider öfter der Fall. Daher rollte bei uns leider kaum ein Ball und hohe Bälle bewegten sich überhaupt nicht, nachdem sie den Boden erreicht hatten. Also vielleicht eher an Tagen spielen, bei denen es vorher länger nicht geregnet hat…

Klasse ist auf jeden Fall das Clubhaus. Das gefiel mir richtig gut. Nett eingerichtet und mit einer tollen Gastronomie ausgestattet. Gute Speisenauswahl und eine fair bepreiste Weinkarte.

Timo ist übrigens ein netter Kerl, mit dem man eine sehr angenehme Runde verbringen kann. Und gutes Golf spielen kann er auch. Er hat übrigens ein sehr nettes Trainingsbooklet geschrieben, welches sich von den allgemein verfügbaren positiv abhebt. Vor allem für Otto Normalgolfer gut geeignet. Hier die Rezension vom Linksgolfer. Kann das Buch sehr empfehlen!

Fazit: Sehr netter Platz, wenn es länger trocken ist

Website des Clubs mit allen Infos

3 Comments

  • Marc sagt:

    Hallo Reisegolfer,
    ich lese deine Platzbesprechungen sehr gerne. Was mir auffällt: ein wiederkehrender Kritikpunkt ist, dass der Weg zwischen den einzelnen Spielbahnen zu weit sei. Ich sehe nicht ganz, was das Problem ist. Wenn man Zeit hat und sich gerne an der frischen Luft bewegt, ist das doch nicht störend, sondern verlängert nur den Genuss…
    Oder?

    • Hallo Mark.
      schön, dass Dir meine Berichte gefallen. Positives Feedback ist immer nett. Wegen der Wege hast Du natürlich recht. Kann man als Teil des Erlebnisses ansehen. Da ich aber in Uk auf klassischen Plätzen „sozialisiert“ wurde, gefallen mir die meist kurzen Wege besser. Kann auch daran liegen, dass ich gerne laufe. Das Cart in den USA oder allmählich vielen anderen Orten ist ok, weil bei vielen moderneren Kursen die Wege wirklich oft zu weit sind. Aber eigentlich bevorzuge ich Plätze, die ich gehen kann und keine weiten Wege zwischen Grün und Abschlag habe. Passt auch zu den 13 Prinzipien der Golfarchitektur von Alistair MacKenzie…

  • Der GC Beuerberg war für mich eine Enttäuschung. Ich habe den Platz vor ca. 2 Jahren zum ersten und letzten Mal gespielt. Die Küche ist Top – der Platz verdient allerdings nur eine 5/10

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