GC Kynzvart (Königswart)

Unsere Bewertung

3 Reisegolfer

Erklärung der Bewertungsskala

Um die Bäderorte im Nordosten der Tschechischen Republik sind in den letzten 20 Jahren einige neue Golfplätze entstanden. Auch hier gab es eine Art Golfboom. Auf unserer Tour rund um Marienbad hatten wir aus Zeitgründen nur drei Plätze gebucht. Da ich mich überhaupt nicht auskannte, war die Tour bezüglich der Plätze eine Art Blinddate. Ausser vielen Informationen über den historischen Kurs in Marienbad gab es meist nur auf den Websites der Clubs Informationen über die anderen Plätze. Wir überliessen die Auswahl also dem Hotel. Der zweite Platz der Tour war dann Kynzvart (Königswart).

Königswart ist der jüngste Platz in der Region rund um den sogenannten Kaiserwald. Dort gibt es allmählich die größte Ansammlung von Plätzen in Tschechien. Fast alles scheint hier auf Tourismus zu bauen. Der Kurs in Königswart wurde 2010 von der Firma Städler gebaut. Es ist eine Mischung aus Parkland und freien Gelände mit teils sehr schönen Ausblicken. Der Platz an sich hat mich nicht ganz so überzeugt. Auf der Website, mit der teils amüsanten Übersetzung ins deutsche fand ich eine Beschreibung für den Kurs sehr passend. Dort was die Rede vom bunt gemischten Golfplatz im Parklandstil. Das halte ich für gut beschrieben. Wobei der Fokus für mich ganz klar auf „bunt“ liegt. Ich bin eigentlich ein Freund von abwechlsungsreichen Plätzen. Das hier war für mich aber zu unausgewogen. Die kurzen Löcher waren zu kurz und die langen Löcher für den Normalo zu lang, um das Grün in Regulation zu errreichen.Es wirkte für mich alles zu bemüht…

Leider hatten wir auch etwas Pech mit dem Platzzustand. Aber so etwas bewerte ich ja nicht. Und ich gehe davon aus, dass das sonst besser ist zur Hochsaison. Das Essen im Clubhaus war übrigens, wie die ganze Zeit in Tschecheien, günstig und gut.

Beeindruckt hat mich dann nach der Golfrunde das benachbarte Schloss von Fürst Metternich (der mit dem Wiener Kongress). Das sollte man bei einem Besuch dort auf jeden Fall auch besichtigen. Am besten mit Führung. Kostet nicht viel und ist sehr interessant. Der Fürst war ein großer Sammler von allerhand interessanten und unnützen Dingen. Mumien von Mini Nilkrokodilen hatte ich auch noch nicht gesehen vorher.

Fazit: Wenn man das Schloss von Fürst Metternich besichtigt, kann man dort ruhig eine Runde spielen.

Website des Clubs

Gespielt am 24.09.2015

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