GC St. Peter-Ording

Unsere Bewertung

2 Linksgolfer

2 Reisegolfer

Erklärung der Bewertungsskala

Was macht man, wenn man von einem Platztest auf einer Nordseeinsel nach Hamburg zurück fährt und noch Zeit hat? Man testet auf dem Rückweg natürlich noch einen Platz. Wir entschieden uns für St. Peter-Ording. Zum einen, weil es ein 9-Loch Platz ist und daher nicht viel Zeit benötigt und zum anderen, weil er einer von nur 3 deutschen Linkskursen laut dem schon öfter erwähnten Buch TRUE LINKS von George Peper ist.

St. Peter-Ording befindet sich am westlichen Ende der Halbinsel Eiderstedt und ist haupsächlich bekannt durch den 12 Kilometer langen und bis zu 2 Kilometer breiten Strand. Zusätzlich bekannt wurde der Ort auch durch die Surfer-Serie „Gegen den Wind“. Das es hier auch einen Golfplatz gibt, fällt vielen Besuchern meist nicht sofort auf, da er am südlichen Ende des Ortes liegt. Der Platz wurde 1971 eröffnet und ist ein Design von Frank Pennink.

Die 9 Loch im Nordsee Golfclub, wie er offiziell heißt, sind aus meiner Sicht recht einfach designed. Die ersten 4 Loch, rechter Hand vom Clubhaus sind in flachem Gelände und beherbergen drei Par 4 und ein Par 3 Loch. Alles recht einfach. Das einzig interessante sind der erhöhte Abschlag von Loch 1 und das Doppelgrün von Loch 1 und Loch 3. Die Löcher 5 bis 9 sind dann etwas abwechlslungsreicher, wobei die 5 von uns im Flight sehr kontrovers diskutiert wurde. Von „geht gar nicht, schreckliches Design“ bis zu „schönes Linksloch in den Dünen“ hatten wir alles an Meinungen dabei. Muss jeder selber wissen… Die Löcher 6 bis 8 sind dann für mich nicht wirklich Linksgolf. Wassergräben, Teiche und sogar ein Inselgrün. Das hat mit einem Linkskurs nicht viel zu tun. Die 9 (schönes Par 3 in den Dünen) entschädigt dann wieder etwas. Eine zusätzliche Anmerkung habe ich noch zur Beschilderung der Abschläge. Die war an der 2 und 4 etwas unübersichtlich. Da haben die Männer leider vom falschen Tee abgeschlagen… 🙂

Wer den Platz in dieser Form mit 9 Loch noch mal spielen möchte, sollte sich aber beeilen. Der Umbauplan von Krause Golf Design ist schon fertig und es gibt im Oktober eine außerordentliche Mitgliederversammlung, die über den Umbau auf dann 18 Loch entscheiden soll. Mal sehen, was dann aus dem Platz wird.

Fazit: Nichts besonderes. Umweg lohnt nur für Golfplatzsammler

Website des Clubs

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