Gut Wulfsmühle

Unsere Bewertung

4 Reisegolfer

Erklärung der Bewertungsskala

Ich hatte es schon länger geplant, mal nach Wulfsmühle zu fahren. Letztes Wochenende klappte es dann mal. Es ist schon eine schöne Strecke aus dem Südosten von Hamburg in den Norden zu fahren. Aber am Sonntag kam mir bei dem guten Wetter auch dies nicht so lange vor. Es hätte also ein schöner Tag werden können…

Der Club wurde 2001 gegründet und ist designed von Christoph Städlers Unternehmen. Er ist einer von „vielen“ rund um Pinneberg. Und meines Wissens der jüngste. Der Empfang war freundlich und wir erfuhren, dass unsere Spielpartner schon da waren. Wir hätten auch gerne alleine unsere Runde gedreht, aber bei mehr oder weniger öffentlichen Clubs muss man akzeptieren, dass man mit anderen Spielern zusammengelegt wird. Die müssen ja auch ihr Geld verdienen. Das ist ja an sich ok. Und meist lernen Nicole und ich auch nette, freundliche Menschen (mehr erwarte ich gar nicht) kennen. Aber diesmal hatten wir leider nicht so ein Glück.

Vom Parkplatz hatten wir einiges zu gehen bis zum ersten Abschlag. Dort sassen dann schon unsere Spielpartner. Man stellte sich kurz vor und los ging es. Eigentlich bin ich es am ersten Abschlag gewohnt, dass man sich kurz über sein Handicap austauscht um zu bestimmen, wer die Ehre hat, den ersten Ball zu schlagen. War hier nicht Fall! Ist wohl eine Platzregel, dass der dem Club zugehörige den ersten Abschlag macht. OK. Wenn es denn so ist… Bin ja zurückhaltender Gast… Bei den Damen gab es dann das gleiche. Gundula (nennen wir sie mal so) legte auch einfach mit schlecht gelauntem Gesicht los. Das wäre ja auch noch ok. Aber ab dem ersten Schlag verbreitet Gundula nur schlechte Laune. Dazu spielte sie dann auch noch schlimm, was die Laune nicht grad erhöhte. Diese Laune wurde umgehend auf Nicole übertragen (weibliche Wesen sind da wohl empfänglicher) und das Spiel machte nicht viel Spass. Man hatte sich auf den nächsten Löchern wenig zu sagen. Ich war kurz davor, die beiden zu bitten, doch bitte alleine vor oder hinter uns her weiter zu spielen. Aber das ließ meine Erziehung nicht zu. Nach einiger Zeit hatten wir uns daran gewöhnt, mit zwei Flights auf dem selben Loch unterwegs zu sein. Und dann ging es auch mit der Zeit. Man stumpft irgendwann ab. An Loch 12 kam dann die Erlösung. Gundula und ihr Partner hielten es wohl nicht mehr mit uns aus und man verabschiedete sich. Die letzten 6 Loch waren dann richtig entspannend… und Gesprächsthemen hatten wir auch genug…

Ach ja. Der Platz ist ganz in Ordnung. Er teilt sich in 4 Bereiche, die durch Wald getrennt sind. Man ist mitten in der Natur (Kühe, Pferde und viele Vögel) und man hat, bis auf ein paar Flugzeuge am Himmel, seine Ruhe. Wenn ich es mir recht überlege, gibt es hier übrigens kein Loch ohne Wasser. Wasserhindernisse finde ich ja ok. Aber nicht an jedem Loch. Hier hat man etwas übertrieben. Auch gibt es ein wenig viel Doglegs. Aber im ganzen war die Runde ganz ok.

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