Humewood

Unsere Bewertung

7 Reisegolfer

Erklärung der Bewertungsskala

Humewood kam auf die Liste, weil es (zum Zeitpunkt der Planung) für mich der einzige Kurs in Südafrika war, den ich als Links bezeichnen würde. Also einplanen. Als dann das Buch von George Peper herauskam und dort Humewwod als einziger Linkskurs in Afrika klassifiziert wurde, war es für mich klar, wo ich auf jeden Fall spielen musste, wenn ich schon mal in der Gegend war. Also planten wir den Kurs auf dem Weg von Wilderness zum Game Reserve ein.

Die Geschichte mit unserem Caddy und den Begleiterscheinungen habe ich ja schon damals erzählt. Im Nachhinein immer noch eine seltsame und teils bedrohliche Geschichte. Ich habe aber versucht, mich während der Runde nicht von solchen Dingen ablenken zu lassen. Gelang mir auch grossteils. Denn der Kurs war den kleinen Umweg auf jeden Fall wert. Wenn es nicht so warm gewesen wäre (28°C), dann hätte ich gedacht, ich wäre irgendwo in Schottland. Dünen, Burns, riesige Topfbunker und grosse Grüns. Ein echter Linkskurs.

Der Platz wurde 1931 eröffnet und ist das Werk von Colonel SV Hotchkin (der dort damals übrigens einen Par 76 mit 8 Par 5 kreierte). Das ist der Colonel Hotchkin, der Woodhall Spa stark prägte und dem dieser Kurs auch gehörte. In Südafrika war er Ende der 20er Jahr und designte, bzw. veränderte mehrere Kurse (Durban, East London, Port Alfred etc.). Zudem ist Humewood bekannte geworden als Gastgeber von 5 South African Open. Zuletzt gewann Ernie Els dort in 2006 den Titel dieses traditionsreichen Turniers.

Ich fand den Platz auf jeden Fall klasse und genoss trotz der Begleiterscheinungen durch die Caddies die Runde. Das war ein Platz, wie ich ihn wirklich mag. Links in Reinkultur. Alles, was mein Herz erfreut. Nur dieses Mal etwas wärmer als sonst.

Humewood

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