New Zealand Golf Club

Unsere Bewertung

7 Reisegolfer

Erklärung der Bewertungsskala

Im Sommer hatte ich endlich wieder mal die Gelegenheit, ein paar Tage in und um London zu verbringen. Als Termin hatte ich das Wochenende zwischen der „richtigen“ Olympiade und den Paralympics gewählt. Da waren wir die Hotels wieder günstiger, London war noch auf Olympia geschmückt und auf den Heidelandplätzen im Westen und Süden von London blühte die Heide.

Westlich von London kenne ich ja schon einen Großteil der Plätze, aber ein paar (mehr) sind natürlich noch übrig. Zu denen, die ich immer schon spielen wollte, gehört der New Zealand GC. Etwas älter, wenige Mitglieder und ein klassischer Heidelandplatz. Es gibt zwar eine Webadresse, aber dort bekommt man seit Jahren nur die Meldung, das die Seite „under construction“ ist. Ich also einen Brief (einen richtigen Brief, keine Mail) an Mr. Marrett geschrieben und gefragt, ob ich mit Nicole eine Runde spielen kann. Antwort kam prompt. Kein Problem, während der Woche kein Thema. Also Zeit ausgemacht und an einem Freitagmorgen standen wir im Clubhaus. Schon die Zufahrt zum Parkplatz war klasse. Die Zufahrt bestand aus riesigen Rhododendronbüschen, die im Mai traumhaft aussehen müssen. Mai war ja vorbei, dafür blühte auf dem Platz die Heide. Wunderschön. Der nette Secretary erklärte uns derweil etwas über den Club und den Platz.

Der Platz wurde 1895 von Samuel Fergusson designed und 1931 von Tom Simpson überarbeitet. Für heutige Verhältnisse ist es ein recht kurzer Platz. Knapp 6000 yards für ein Par 68 werden heute eigentlich nicht mehr gebaut. Wenn man den Kurs dann aber spielt, kommt er einem gar nicht mehr so kurz vor. Ich habe selten einen Parklandplatz mit mehr Abwechslung gespielt. Sehr klug platzierte Bunker und Grüns, die gut gepflegt und schnell waren. Zusammen mit der blühenden Heide einfach bezaubernd. Es gibt 5 Par 3, nur 1 Par 5 (!) und 12 Par 4. Die meisten Löcher sind separat gelegen und man begegnet nicht so oft anderen Spielern. Als wir da waren, spielte auch eine Society. Diese bekamen wir aber nur selten zu Gesicht. Nach der Runde gab es ein nettes Sandwich auf der Terrasse und wir ließen die Runde nochmal Revue passieren.

Fazit: Ein schöner Golftag in einem netten, traditionellen und etwas anderen Club.

New Zealand

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