Pinnacle Point

Unsere Bewertung

8 Reisegolfer

Erklärung der Bewertungsskala

Was für ein Golfplatz! So ähnlich wie mich ein Foto des Golfplatzes von Nefyn District nach Wales gebracht hatte, war ein Bericht über Pinnacle Point in einer britischen Golfzeitschrift der Auslöser für Golf an der Gardenroute. Die Bilder waren einfach so spektakulär, da mußte ich hin. Damals hieß es, der Platz wäre nur für Residents zugänglich. War wohl auch so, wie Freunde erzählten, die vor 2 Jahren dort waren. Im Zuge der Wirtschaftkrise und dem Konkurs des ersten Betreibers der Anlage öffnete man sich, um durch Gastspieler auch Deckungsbeiträge hereinzubekommen. Dies konnten wir zum Glück nutzen. Wir hatten ein Paket (B&B und Golf) gebucht, welches auch diesen Platz beinhaltete.

Der Platz wurde 2006 eröffnet und von Peter Matkovich designed. In dem Jahr wurde er auch in 10 besten neuen Plätze weltweit gewählt. Und er hat die Nominierung nach meiner Meinung auf jeden Fall verdient. Ich habe auch Pebble Beach gesehen. Und Pinnacle Point muss sich hier nicht verstecken. Vielleicht gibt es ein oder zwei mehr Häuser am Platz. Aber auch das ist hier nicht übertrieben. Sehr viele Löcher sind direkt am Indischen Ozean und es gibt spektakuläre Blicke von fast jedem Loch.

Bei der Ankunft teilte man uns mit, das wir zusammen mit einem anderen Paar spielen sollten. Das Paar stellte als ein nettes, älteres Paar aus England heraus. Die beiden verbrachten den Winter dort und kannten den Platz auch schon. Gut für uns. Denn oft sah man das Ziel vom Abschlag aus nicht. Es ging los mit einer Einweisung des Marshalls. „Nicht in die Büsche gehen, giftige Spinnen und Schlangen…“. Und der Platz hatte viele Büsche…

Die ersten beiden Löcher waren ok. Mehr aber auch nicht. Dann ging es los. Ein Loch spektakulärer als das andere. Fast immer hatte man einen Blick auf den Indische Ozean. Die Löcher waren zumeist alle toll gestaltet. Man war nur oft durch die Ausblicke abgelenkt. Ich habe zwar versucht, einiges vom Flair dieses Platzes mit der Kamera einzufangen, aber die Profis machen dies halt besser.

Mit dem Wetter hatten wir wahnsinniges Glück. Es war nur etwas windig. Aus Sicht der Einheimischen war dies sicher fast windstill. Ich hatte aber keine Probleme damit. Steigerte meinen Genuss. Und über einen schönen Score durfte ich mich auch freuen. Bei normalen (starken) Wind ist dieser Platz für Spieler wie mich sicher unspielbar. Aber man muss ja auch mal Glück haben mit dem Wetter.

Der Platz ist (wie fast alle Plätze hier) von Häusern umsäumt, aber hier fällt es kaum auf. Man sieht die Häuser eigentlich kaum, weil man immer einen schöneren Blick hat. Zum Platz im allgemeinen kann ich nur sagen, daß er ein tolles Design hat, er super gepflegt ist und er mit die spektakülärsten Ausblicke hat, die ich bisher auf einem Golfplatz erlebt habe. Einfach nur schön. Wer von den Lesern also mal auf der Gardenroute ist und seine Schläger dabei hat, sollte diesen Platz unbedingt spielen. Es ist ein einmaliges Erlebnis (auf jeden Fall bei dem Wetter, was wir hatten). Ich werde die Runde dort und die Ausblicke immer in meinem Gedächtnis behalten.

Pinnacle Point

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