Royal Saint Barbara’s Dortmund Golf Club

Unsere Bewertung

4 Reisegolfer

Erklärung der Bewertungsskala

Der einzige Royal Club in Deutschland. Da musste ich dann auch irgendwann mal hin. Gesagt, getan. Gestern war es dann soweit. Wie immer vorher lieb angerufen, gefragt ob viel los ist und hin. Nach etwas Fahrt durch ein Gewerbegebiet kam ich irgendwann dort. Das Clubgelände befindet sich in direkter Nachbarschaft des Trainingsgeländes von Borussia Dortmund. Gestern waren dort auch richtig viele Zuschauer beim Training.

Der Club befindet sich auf einem ehemaligen Militärgelände der Briten und wurde von einem Major 1969 als „Royal Artillery And Dortmund Garrison Golf Club“ gegründet. Irgendwann kamen auch deutsche Mitglieder dazu. 1983 wandelte man dann den vorhandenen 9-Loch Platz in einen 18 Loch Platz um. Dieser war noch recht kurz (4544m), aber immerhin. Im Laufe der Zeit nahm der Anteil der deutschen Mitglieder zu und irgendwann zog auch die britische Armee von dem Gelände ab. 1995 wurde dann der Name in „Royal St. Barbara’s Dortmund GC“ geändert und der Club wandelte sich von einem englischen in einen deutschen um. Das ehemalige Militärgelände wurde nach einiger Zeit von der Bundesvermögensverwaltung übernommen und der Club entwickelte sich zu dem was er heute ist.

Der Platz ist im Vergleich zu vielen anderen Plätzen in der Region recht flach. Die höchste Erhebung ist ein Hügel mit den Abschlägen für die Löcher 4 und 6. Aber ein flacher Platz muss ja kein schlechter Platz sein. Im Gegenteil. Man hat sich hier viel Mühe gegeben. Auf den zweiten 9 bin einen Teil mit 2 (netten) Mitglieder die Runde gegangen. Diese sagten mir, dass in letzter Zeit viel investiert wurde und noch weiteres in der Planung ist.

Das Ergebnis der Investitionen kann sich sehen lassen. Am besten gefielen mir persönlich die Löcher 4, 6, 7, 9, 13 und 17. Der Rest war dann eher Durchschnitt. Ungewöhnlich war auch der Abschluss mit einem Par 3. Hatte ich bisher auch sehr wenig. Datchet, Gairloch, Durness und der Strui Kurs in Dornoch. Wenn ich recht überlege, in Deutschland bisher gar nicht. Nun denn. Der Platz war auf jeden Fall in Ordnung und ich kann jedem, der ihn noch nicht kennt, nur empfehlen, ihn mal zu spielen.

Ach ja. Zwei interessante Dinge noch. Es ist, nach meinen Recherchen, der einzige „Royal“ Golfclub in einem Land ohne aktive Monarchie. Und Barbara ist der Schutzheilige der Artillerie und der Bergleute.

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