Pennard

Unsere Bewertung

7 Reisegolfer

Erklärung der Bewertungsskala

Heute ging es los mit dem Golf spielen. Pennard war angesagt. The „Links in the Sky“. Was für ein Platz! Aber der Reihe nach. Die Startzeit für das erste Mal hatten wir recht moderat gewählt. 10.50. Wir waren eine Stunde früher da und hatten noch einen Schnack mit dem Headpro, Mike Bennett. Dieser muss schon ewig dort sein. Auf jeden Fall wurde ich dort mit Handschlag begrüsst. Habe ich auch selten. War nett. Bezug zum Rydercup war eine Gruppe aus Wisconsion, die wir an der Kasse trafen. Die kamen aus dem Heimatclub von Steve Stricker. Dann war die Auswahl von Merchandise Artikeln zum Ryder Cup schon etwas schwach. Rüdiger fand auf jeden Fall seine Grösse nicht mehr.

Der Platz an sich ist eigentlich nicht zu beschreiben. Viele blinde Löcher, sehr schnelle Grüns, Topfbunker, Kühe neben dem Fairway und dermassen ondulierte Fairways, wie ich sie sonst nicht kannte. Auch wenn so etwas für den normalen Parklandgolfspieler ungewohnt ist, aber so etwas hier macht unglaublichen Spass. Die ersten 9 begannen auf Höhe des Clubhauses und man musste in Richtung eines schwarz/weissen Stabes schlagen. Danach? Mal sehen… Die nächsten Löcher ging es munter in alle Richtungen weiter. Aber zum Glück war der Wind nicht ganz so stark und wir fanden auch oft genug das Fairway. Ab Loch 6 wurden die Ausblicke atemberaubend. An Loch 7 spielte man an einer Burg aus dem 11. Jahrhundert vorbei (Pennard Castle). Auch hier waren wieder Kühe. Übrigens wurden die Kühe durch Elektrozäune davon abgehalten, die Grüns zu betreten. Das kannte ich bisher nur aus Brora in Schottland.

Die zweiten 9 waren genauso spektakulär, aber nach meinem Empfinden leichter. Einige kurze Par 4 und auch 3 spielbare Par5. Leider verloren wir hier etwas Zeit, da wir dauernd Bilder geschossen haben. Und das konnten wir auch gar nicht verhindern. Solche Ausblicke gibt es sonst auf einem Golfplatz sehr selten. Höhe punkte auf den zweiten 9 waren ganz klar die 16 und die 17. Allein wegen der beiden Löcher lohnt die Anfahrt.

Fazit: Wer irgendwo im Umkeis von 100 Kilometer ist, sofort Auto anschmeissen und Penard spielen. So einen spaßigen und ungewöhnlichen Platz hatte ich vorher nicht gesehen.

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