GC Altenhof

Unsere Bewertung

6 Reisegolfer

Erklärung der Bewertungsskala

Es wird immer schwieriger, neue Plätze im Umkreis des Wohnortes zu spielen. Also muss man als Reisegolfer jede Möglichkeit nutzen, um auch mal ohne große Reise neue Kurse in der größeren Umgebung zu spielen. Diese Gelegenheit kam, als die Reisegolferin ein Ligaspiel in Lohersand (bei Rendsburg) zu spielen hatte. Sie spielte also die Einspielrunde dort und ich machte mich auf, nach Eckernförde zu fahren, um endlich mal Altenhof zu spielen. 

Altenhof bekam bundesweite Popularität durch den Aufstieg der Herrenmannschaft in die 1. Bundesliga und die dann gespielte Saison 2013. Dazu hatte ich von einige Golfern gehört, dass der Kurs dort einer der besseren Plätze in Schleswig-Holstein sein soll. Grund genug also den Platz mal zu testen. Der Kurs befindet sich etwas südlich von Eckernförde und ist eigentlich ganz nah am Meer. Das sieht man während der Runde nur nie, da der Platz sich in einem Wald befindet. 

Ich kam ohne Anmeldung und hatte Glück, sofort anfangen zu können. Es war Anfang Mai, schönes Wetter und trotzdem nicht allzu viel los. Ich konnte sofort starten und es ging vor Zuschauern von der Clubhausterrasse los mit einem kurzen Par 5. Für die meisten kein Problem. Nur hat man in der Landezone der Normalspieler zentral auf das Fairway einen großen Baum angelegt. Ich war etwas rechts vom Baum, also gut. Es gibt aber sicher auch Golfer, die nach dem Abschlag nicht so perfekt liegen. Aber auch die können bei diesem fairen Einstiegsloch noch locker einen Bogey schaffen.

Weiter geht es mit dem nicht so leichten Par 4 an Loch 2, bei dem es wirklich heißt „hard Par, easy Bogey“. Loch 3 ist dann eines der „einfachsten“ auf dem Kurs. Knapp 100 Meter bis zum Grün durch Bäume hindurch über einen kleinen Teich. Sieht schwerer aus als es ist. Durch die Waldschneise am Par 4 geht dann zur alten Kiesgrube mit den Löchern 5-8. Kleiner Tipp. Bevor man zum Abschlag der 5 geht, sollte man zur Bank hinter dem Grün der 4 gehen. Gibt dort einen tollen Blick auf die Löcher der alten Kiesgrube.

Dort liegen ein eng aussehendes Par 5, welches dann doch recht breit ist, zwei mittellange Par 4, die beide von erhöhten Abschlagen beginnen und ein (für mich) schweres Par 3. Alles interessant gestaltet und abwechslungsreich. Was für mich im Kopf geblieben ist, ist der Bunker zwischen Loch 5 und 6. Wenn man den Bunker und die Grasflächen etwas gerader gestalten würde, hätte man Church Pews (Kirchenbänke), wie an Loch 4 in Oakmont. OK, ist etwas weit hergeholt…

Die 9 ist dann ein recht enges, langes Par 4, welches nicht weiter erwähnenswert ist. Die zweiten 9 gewinnen mit dem leichtesten Loch des Platzes. Ein Par 3, bei dem man eigentlich nur den Bunker vorne links vermeiden sollte. Die nächsten beiden Löcher sind für mich die interessantesten des Platzes. Ein kurzes Par 5, und ein kurzes Par 4. Bei beiden hat man vor dem Schlag ins Grün ein Dogleg vor sich. Sehr schön zu spielen. 

Die Löcher 13 bis 15 fanden nicht ganz meinen Geschmack. Leider ein wenig zu eintönig. Die 16 und 17 waren dann wieder spannender. Hier war platziertes Spiel angesagt. Draufhauen half nicht wirklich weiter. Schwierig fand ich das Grün der 17. Über ein Wasserhindernis anzuspielen ist es erhöht und fällt nach links und vorne ab. An der 18 hat man dann mal ein Par 3 als Abschluss. Ist selten anzutreffen, finde ich aber nicht so schlecht. Zudem ist das knapp 180 Meter lange Loch nicht so einfach zu spielen.

Nach einem kurzen Gespräch mit einem Cluboffiziellen über den Platzzustand ging es dann fix zurück nach Lohersand, wo ich noch die Reisegolferin abholen musste. 

Fazit: Altenhof sollte man auf jeden Fall spielen, wenn man im Großraum Kiel/Eckernförde ist. Abwechslungsreiches Design in hübscher Umgebung

Gespielt am 04.05.2018

Zusammenfassung
Gespielt am
Bewerteter Platz
GC Altenhof
Bewertung
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