Jahresrückblick

Während der besinnlichen Tage nutze ich mal die Gelegenheit, um das letzte Jahr in Bezug auf Golfen, mein Spiel, damit verbundene Reisen und Ausflüge Revue passieren zu lassen.


Mein Spiel:
Rein gefühlsmässig habe ich mich in diesem Jahr verschlechtert. Dies spiegelt sich auch in meinem Handicap wieder. Angefangen bei einem Handicap von 19,1 bin ich nun bei 20,3 gelandet. Das wäre an sich ja ok. Nur spiele ich auch dieses Handicap selten. Ich bin unkonstanter als vorher und mein Eisenspiel hat an Länge verloren. Woran das liegt? Keine Ahnung. An fehlender professioneller Unterstützung kann es nicht liegen. Anfang des Jahres habe ich sicher 15 Stunden genommen. Theoretisch weiss ich nun meist immer, was ich falsch gemacht habe. Aber dadurch spiele ich natürlich nicht besser. Naja. Das Leben geht weiter. Und den Spaß am Golf habe ich nicht nicht verloren. 
Neue Golfplätze
Grob überschlagen müsste ich dieses Jahr etwas über 30 Plätze zum ersten Mal gespielt haben. Dabei waren Traditionsplätze wie Sunningdale, Royal Dornoch oder Berkshire. Aber auch im Großraum Hamburg habe ich einige Plätze kennen gelernt. Grossensee, Pinnau. Dazu kamen noch die Plätze in Arizona, die natürlich auch ihren besonderen Reiz hatten. In dieser Beziehung war es für mich natürlich ein besonderes Jahr.
Reisen und Ausflüge
Das war dieses Mal wirklich eine ganze Menge. Angefangen vom Anfang März in Howido bis zum Golfwochenende an der englischen Kanalküste war fast alles dabei, was man sich wünschen kann. Wettermässig war es im ganzen in Ordnung. Wir waren ja nicht immer am Mittelmeer. Und auch die beiden großen Urlaube (2 Wochen) waren für mich ein Höhepunkt. Schottland und Arizona waren eine Erfahrung, die ich so schnell nicht vergessen werde.
Die nettesten Bilder der neuen Golfplätze und der Reisen findet ihr bei meinen Links unter „My Panoramio Photo’s“
Golf im allgemeinen
In Deutschland kommt mir Golf immer noch wie eine Randsportart für Privilegierte vor. Das wird sich auch so schnell nicht ändern. Auch wenn es gelungene Versuche gibt, dieses (zum 
Teil berechtigte) Vorurteil aufzubrechen. Golfrange, Redgolf, Golflounge in Hamburg z.B.. Letztendlich geht es aber auch hier um die Kohle. Was man natürlich auch verstehen muss. Wer investiert, möchte natürlich auch eine Rendite erhalten. Und diese Anlagen können dafür sorgen, dass alteingesessene Clubs wieder Nachwuchs bekommen. Was einige auch nötig haben.
Profigolfsport in Deutschland
Natürlich immer noch ein Name. Bernhard Langer. Dieser Mann ist ein Phänomen. Und nach seinem 50. Geburtstag dieses Jahr hat er auch endlich wieder mal ein Turnier gewonnen. Dazu ist auf jeden Fall Martin Kaymer zu erwähnen. Tolles Jahr für ihn. Hut ab. Aber in unserem Land werden Spieler gerne schnell hochgelobt und fallen dann anschließend sehr tief. Für das nächste Jahr wünsche ich Martin Kaymer alles erdenklich Gute. Vielleicht gewinnt er ja dieses Jahr sein erstes European Tour Turnier. Hauptsache er bleibt auf dem Boden der Tatsachen. Über den Rest lege ich lieber den Mantel des Schweigens. Die meisten haben mehr oder weniger enttäuscht. Und gemessen an der Leistung gibt es heutzutage auch zu viel Geld für viele. Bei den Damen gab es in diesem Jahr einige positive Überraschungen. Vorne Weg natürlich Betty Hauert. Auch wenn es am Ende nicht zum Sieg in der Order of Merit reichte. Aber zwei gewonnene Turniere sind auch nicht schlecht. Und zum Abschluss die direkte Qualifizierung von Sandra Gal für die US Ladies Tour. Nach erfolgreicher Collegezeit muss man mal sehen, wie das erste Jahr so wird. 
Für mich war es trotz aller Tiefen bei meinem Spiel ein schönes Jahr. Wobei das Golf an sich einen erheblichen Beitrag dazu geliefert hat. Würde mich freuen, auch von anderen einen kleinen golferischen Rückblick zu lesen zu bekommen. 
Bis dahin

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